Gastartikel – Mit der Familie reisen und unterwegs arbeiten – Geht das?

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Die Vision: eine Langzeitreise mit der Familie

Wie gerne wäre ich als Single digitale Nomadin geworden. Damals, direkt nach dem Studium. Aber ich hatte einfach zu viel Angst und habe lieber den sicheren Weg gewählt – wie so oft. Dann kamen die Kinder. Ich wollte immer noch unabhängig sein, reisen können, ortsunabhängig arbeiten – baute mir ein Geschäftsmodell auf, das genau das möglich machte. Aber nun war ich Mami und stelle es mir unheimlich kompliziert vor, mit Kindern zu reisen. Vor allem mit einem Baby! Wir schoben unsere Pläne immer weiter auf.

Bis wir es irgendwann nicht mehr aushielten im Hamsterrad. Vor vier Monaten setzten wir alles auf eine Karte, kündigten unsere Wohnung, verkauften all unseren Besitz und setzten uns ins Auto. Insgesamt wollen wir ein Jahr unterwegs sein und Skandinavien, England, Frankreich & Co. besuchen. Wir reisen langsam und bleiben möglichst mehrere Wochen an einem Ort. Momentan sind wir England und wohnen kostenfrei in einem kleinen Häuschen am Stadtrand von Birmingham. Als Housesitter hüten wir hier das Haus und eine Katze, während die Hausherrin Urlaub in Amerika macht. Das wäre vor einigen Monaten für uns noch unvorstellbar gewesen. Nicht nur das, wir wussten nicht mal dass es solche Möglichkeiten überhaupt gibt! Im Anschluss haben wir dann noch einen weiteren Housesit in Nordengland, wo wir sogar eine richtige kleine Farm bewirtschaften werden – das wird ein Abenteuer!

Aber wie verdienen wir unterwegs Geld? Geht das überhaupt auf Reisen und mit zwei Kindern im Schlepptau?

Ich hätte es zwar nie für möglich gehalten, aber: Es geht, und zwar sehr gut! Momentan arbeitet bei uns nur einer bzw. eine, nämlich ich – die Mama. In den vergangenen Jahren habe ich mehrere Blogs gestartet und verkaufe darüber ebooks. Auch über Affiliatemarketing und Werbung kommt ab und an noch etwas Geld rein. Zusätzlich setze ich ab und zu Aufträge als freiberufliche Webdesignerin um. Der Arbeitsaufwand insgesamt beträgt ca. 3 -4 Stunden am Tag. Das ist für mich erträglich. Mein Mann hat komplett frei und ist für die Kinder da.

Natürlich müssen wir uns hier und da einschränken. Wir kaufen uns nicht ständig Klamotten oder andere Gegenstände. Unser Geld geben wir für Miete, Benzin, Essen und Unternehmungen aus – das war’s. Wir leben minimalistisch und haben alles was wir brauchen. Über Housesitting-Jobs bzw. private Kontakte können wir teilweise für wenig Geld mehrere Wochen wohnen. Wir haben festgestellt, dass es so unendlich viele Möglichkeiten gibt, eine Langzeit-Familienreise zu finanzieren. Unterwegs haben wir schon einige Familien getroffen, die ebenfalls so leben. Gemeinsam haben wir überlegt, welche Jobs man machen könnte und daraus ist mittlerweile ein Buchprojekt geworden.

In meinem Buch „Mit deiner Familie auf Langzeitreise“ möchte ich dir Möglichkeiten und Wege aufzeigen, wie du ein ortsunabhängiges, freies Leben mit deiner Familie genießen kannst. Ich stelle dir zahlreiche Möglichkeiten der Finanzierung einer dauerhaften Familienreise vor, zeige dir welche Versicherungen du brauchst und liste alle notwendigen Schritte auf dem Weg in die Freiheit auf. Ich habe 100 Jobs zusammen getragen, die du von überall machen kannst. Außerdem kommen sieben Reisefamilien zu Wort und berichten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Das Buch gibt es als digitales eBook und als gedruckte Taschenbuch-Variante.

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Julia reist mit ihrer Familie quer durch Europa und arbeitet dabei als digitale Nomadin. Auf ihrer Seite „happy visions“ schreibt sie über das freie und selbstbestimmte Leben und Arbeiten für Familien. Wenn ihr mehr über ihre Reise erfahren wollt, schaut auf ihrem Reiseblog „Vier mal frei“ vorbei.

Von | 2017-10-26T20:59:25+00:00 26. Oktober 2017|Begegnung, Familie & ElternSein, Finanzen, Reisen|0 Kommentare

Über den Autor:

Benjamin ist Ehemann einer wunderbaren Frau und Papa 4 freier & wilder Kinder. Er reist für sein Leben gern und das am liebsten mit dem Wohnmobil.
Skifahren, wandern und Technik aller Art sind seine Hobbys und Leidenschaft.
Wenn er nicht gerade bloggt, recherchiert, schreibt oder Tatort guckt (meist nachts), „schafft“ er als gutbürgerlicher Ingenieur für guten Sound im Fahrzeug.

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