Wohin mit kleinen Kindern im Sommer?

Huhu ihr lieben, unser Blog steckt wohl ein wenig in der Dornröschen-Phase… naja, wir schicken euch hiermit allen ein kleines Lebenszeichen. Wir sind wieder on Tour mit der Concorde und haben schon sooo viel schönes gesehen wieder. Wer uns tagesaktuell folgen mag – schaut mal bei Facebook und Instagram.
Nach einem kleinen feinen Treffen an einem kleinen feinen See in der Bodensee-Region trieb es uns südwärts, raus aus dem Regen, den hatten wir zur Genüge, auch im Elsass. Der Rhein steht immer noch auf Höchststand. Also ab über die Alpen. Wir durchquerten Vorarlberg und Tirol entdeckten dabei ein paar uns noch neue Tunnel und durchfuhren mit offenen Mündern (Dolomiten!) das Hochpustertal. Herrlich. Wir lieben die Berge… Aber erstmal (siehe Überschrift) – die Kids wollten ans Wasser! Wir haben einen wunderbaren Campingplatz gefunden (eigentlich nicht so unser Ding, aber als Bade-Stopp sehr geeignet). Nun schauen wir am Strand auf Italien, Kroatien und Slowenien. Die Meute vertreibt sich die Zeit direkt neben dem Womo im platzeigenen Freibad und so der Internet-Gott es gut meint, dürft ihr nachher gleich den Blog-Eintrag lesen 😉

Noch ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema Wasser und kleine Kinder:

Tja, das ist ein weites Feld, meiner Meinung nach gibt es auch kein “richtig” oder “falsch”. Wir sind ja auch eher die “Nord-Fans”, aber wenn es sicher warm sein soll, und man begrenzte Zeitressourcen hat, ist der Weg in den Süden wohl der sicherere. Ob ihr und eure Kinder die Wärme /respektive Hitze gut vertragen, dass müsst ihr wohl selbst entscheiden. Da sind auch alle Kinder unterschiedlich. Am besten ihr macht die erste Bade- oder draußen-Runde zwischen 9-11 Uhr, dann eine längere Pause und dann wieder ab 15 oder 16 Uhr. Hier am Camping sollte man sich ab 19 Uhr auch vorerst wieder unter ein Mückennetz begeben, sonst wird man gefressen. Am Strand ist es aber auch später dann noch richtig schön. Die meisten kleinen Kinder sind dann allerdings schon weg von der Bildfläche 😉

Sonnenschutz handhaben wir folgendermaßen:

  • Sonne in Maßen, die Mittagszeit zwischen 11-15 Uhr meiden.
  • Sonnencreme verwende ich nicht gern an den Kindern, habe aber eine zur Not dabei (eigentlich eher für die Berge und das Gesicht) – Bio und mineralisch (der Grundsatz sollte lauten, man sollte es auch essen können was man sich auf die Haut schmiert…)
  • wir haben UV-Shirts – das ist besonders bei den Kleinen die am Wasser spielen optimal, wenn die kids mitmachen gerne noch einen Hut mit breiter Krempe
  • noch besser: vorbräunen zu hause 😉 (so gut es bei dem Regenwetter eben geht) – aber wenn die Kinder auch sonst viel draußen sind ist man schon gut gerüstet

Ja, das war es eigentlich auch schon. Und meist ist das auch ausreichend. Wenn ihr allerdings über die Mittagszeit oder mehrere Stunden durchgängig am Strand spielt ohne Schatten, dann müsste man andere Maßnahmen ergreifen, aber das würde ja nichtmal ich durchhalten 😉 (ich weiß aber, da gibt es andere die das können *grins*)

Mir tun die Kinder leid, die käseweiß aussehen, eingeschmiert bis hinter die Ohren, möglichst noch UV Shirts drüber, und dann noch die vollgesogene Badewindel… oh mei. Würdet ihr so baden gehen wollen? Noch ein sehr triftiger Grund für Ausscheidungskommunikation mit Babys 😉

Wir haben mittlerweile recht viele Strände und Meere und Badestellen getestet, für Familien finde ich folgende Faktoren für einen gelungenen Badetag beachtenswert:

  • die Kinder wollen Sandstrand (zumindest zum Baden – zum Spielen geht auch prima Kies, aber zum Baden immer Sand)
  • der Einstieg sollte möglichst flach sein, sonst brauchen sie bei jedem Schritt Begleitung
  • Wenn kein natürlicher Schatten vorhanden ist – unbedingt aufbauen/mitnehmen
  • die richtigen Zeiten abpassen, Mittagssonne immer meiden
  • für jeweiligen Hauttyp richtigen Sonnenschutz verwenden
  • Trinken!
  • ein Eimer und eine kleine Schaufel zum Schätze sammeln machen sich immer gut

Noch ein Schlusswort in eigener Sache. Nachdem ich selbst fast 10 Jahre im Nachwuchsbereich Schwimmen mit kleinen Kindern gearbeitet habe, ist es mir oft suspekt, wie verdreht manche Eltern die sogenannten Schwimmhilfen betrachten oder benutzen (lassen). Und auch hier geht es nicht um richtig oder falsch. Auch meine Kids haben mittlerweile Schwimmflügel und einen Schwimmreifen, aber sie benutzen diese als das was sie sind, ein Spielzeug. Nichtschwimmer und Schwimmanfänger brauchen IMMER ungeteilte Aufmerksamkeit am Wasser. Ja, das ist anstrengend für die Eltern. Lässt sich aber nicht vermeiden, oder nur unter Eingebung eines großen Risikos. Das heißt nicht, dass das Kind keinen Schritt alleine machen darf, es bedeutet, dass immer mindestens ein Auge beim Kind sein sollte. Ertrinken ist keine laute Sache und passiert ohne Geschrei, es reicht wenn die Knirpse vornüber kippen und sich nicht wieder hinstellen können.

Also: passt gut auf euch auf, aber bleibt entspannt 😉

Sollte irgendwann unser geplantes Ebook mal fertig werden, werden wir euch auch ein paar der schönsten Strände verraten, die wir unterwegs gefunden haben.

Bis dahin, alles liebe und beste Grüße aus bella Italia!

M & fam

Von | 2017-07-16T01:55:16+00:00 23. Juni 2016|Gesundheit, Italien, Länder, Reisen, Wohnmobil|0 Kommentare

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