Smoothie vs Juice

Grüne Smoothies – Familie auf Kurs mit der Kraft der Natur!

Hallo ihr Lieben in nah und fern,

heute wollen wir endlich den versprochenen Beitrag zum Thema „grüne Smoothies“ in die Welt schicken. Ihr werdet dem Thema ja schon vereinzelt oder auch vermehrt begegnet sein. Was soll das überhaupt – wer soll das trinken – warum überhaupt – und die Kinder? Was ist der Unterschied zwischen Smoothie und Saft, und was ist besser für mich?

Warum? – Mehr gute Nährstoffe für den Körper!

Eine Menge Fragen, starten wir mal mit dem Warum. Unserer Meinung nach ist eine Ernährungsumstellung oder Optimierung nur sinnvoll, wenn man auch mit ganzem Herzen dabei sein kann. Wir können uns den ganzen Tag roh-vegan ernähren, doch wenn wir keine Freude am Essen haben, wird sich kaum eine Verbesserung unseres Befindens zeigen. So ist ein guter Weg um die Ernährung zu optimieren, ungute Dinge wegzulassen, die ich vermeiden kann, und mehr Dinge dafür anzubieten, die wichtige Nährstoffe enthalten.

Unser Weg dahin begann vor reichlich zwei Jahren mit grünen Smoothies. In denen steckt die grüne Power der Natur und zum süßen ein Teil Obst, oft zB. Banane.  Anfangs hat die Herstellung unser guter alter Stabmixer übernommen. Die Aufteilung sollte ungefähr eine Hälfte Grün und eine Hälfte Obst sein, ein wenig Wasser dazu, et voila!

Im Wohnmobil ist das weiterhin unsere Vorgehensweise, außer wir haben außen-Bord-Strom, dann kommt der Vitamix zum Einsatz, der seit Weihnachten bei uns weilt. Dieser Hochleistungsmixer spaltet die Grün-Fasern extrem gut auf und  macht sie noch besser verdaulich, nimmt in gewisser Weise dem Körper noch mehr Verdauungsarbeit ab. Zum Ausprobieren ist aber ein normaler Stabmixer völlig ausreichend, auch wenn er kein so „smoothes“ Ergebnis erzielen wird.

Mit dem grünen Smoothie starten wir und die Kinder in den Tag, auf nüchternen Magen und am besten mit einer Pause bevor es dann „feste“ Nahrung gibt. So kann der Körper die Nährstoffe am besten verarbeiten.

Smoothie vs. Saft – der Unterschied

Was ist nun der Unterschied zum grünen Saft? Beim Entsaften können die gleichen Produkte verwendet werden, das Ergebnis durch einen Entsafter enthält jedoch keine Pflanzenfasern mehr. Ein grüner Saft ist quasi der „Power-Quick-Kick“. Denn dieser wird noch schneller vom Darm aufgenommen.

Smoothie vs. Saft – was ist besser?

Die Frage ob Smoothie oder Saft ist somit keine Frage ob besser oder schlechter, es ist einfach eine andere Form der Nährstoffaufnahme. Man hat auch eher das Gefühl, etwas „im Bauch“ zu haben nach einem Smoothie. Für uns wird es über kurz oder lang auch noch einen Entsafter geben, allerdings hat der Vitamix gerade für Familien mit Kindern in meinen Augen besonders für den Anfang entscheidende Vorteile:

  • Es geht SCHNELL. Wenn ich frischen Blattspinat im Haus habe, Zitrone und 3 Bananen, dann habe ich in 30 sekunden einen Smoothie für die ganze Familie gemixt. Wenn dann noch daran gedacht wird den Behälter gleich auszuspülen, habe ich noch nicht einmal Arbeit mit dem Abwasch. (Die guten Slow-Juicer brauchen schon ihre Zeit und sind vor allem recht arbeitsintensiv beim Reinigen. Manche haben außerdem Probleme beim Verarbeiten von zuviel Grünzeug.)
  • Man kann noch so viele andere Dinge damit zubereiten… (Stichwort Eis, Dessert, Chia-Pudding, Erdnussbutter, eigene Mandelmilch etc…)
  • Wer wirklich Saft möchte, kann den Smoothie durch ein Tuch pressen (wie früher J) oder zB. einen Nussmilch-Beutel nehmen, ich schätze das müsste auch gut funktionieren. Dann trennt man die Fasern vom Saft und hat ein tolles Ergebnis.

So, ich hoffe wir haben eure Fragen beantworten können, wir freuen uns auf den Austausch  mit euch! Bitte lasst eure Kommentare drunter – weitere Fragen willkommen.
Marla, Ben und Bande
PS: Wir düsen momentan durch Mitteleuropa, haben gesamt Süddeutschland, die Bodensee-Region, das Allgäu und die wunderschöne Region um den Wilden Kaiser umrundet. Unser Womo erkundet in diesen Tagen mit uns Tschechien – wir melden uns von unterwegs 😉

Von | 2017-07-16T02:02:54+00:00 25. Juni 2015|Ernährung, Gesundheit|8 Kommentare

Über den Autor:

Benjamin ist Ehemann einer wunderbaren Frau und Papa 4 freier & wilder Kinder. Er reist für sein Leben gern und das am liebsten mit dem Wohnmobil.
Skifahren, wandern und Technik aller Art sind seine Hobbys und Leidenschaft.
Wenn er nicht gerade bloggt, recherchiert, schreibt oder Tatort guckt (meist nachts), “schafft” er als gutbürgerlicher Ingenieur für guten Sound im Fahrzeug.

8 Kommentare

  1. Nathanael 25. Juni 2015 um 9:39 Uhr - Antworten

    Danke!
    Was für Grünzeug schmeißt man denn da rein? Ich lese Blattspinat und auf euren Bildern sehe ich quasi irgendetwas von der Wiese.
    Welche Nährstoffe sind da drin und welche Unterschiede zum Obst?
    LG!

    • Marla 26. Juni 2015 um 14:10 Uhr - Antworten

      Huhu!
      Schön von dir zu lesen!
      Aaaaalso: so das supi-normalo-Rezept bei uns ist: zwei große Handvoll junger Blattspinat (den man frisch in Tüten kaufen kann, noch viel besser natürlich frisch von Garten oder Wiese – in Wildkräutern steckt 10x mehr Inhaltsstoffe…) und 3 Bananen, eine gepresste Zitrone, Wasser. Ganz simpel, und dann machen wir immer mal noch “Superfoods” dazu – sowas wie Goji-Beeren, Kokosnuss-Wasser, Hanfsamen… Grüne Pflanzen sind reich an Kalzium und sie enthalten die wichtigen Vitamine und Mineralien wie Eisen, Zink und Magnesium. Die größten und kräftigsten Tiere unseres schönen Planeten fressen übrigens nur Grünzeugs *grins*
      Liebe Grüße!!

      M

      • Marla 26. Juni 2015 um 14:13 Uhr - Antworten

        ja sorry 😉
        die Bilder war unsere erste Brennnessel-Sammlung in den französischen Alpen… sonst mach ich keine Bilder vom Frühstück 😉

  2. Veo 25. Juni 2015 um 12:49 Uhr - Antworten

    Interessant, mein Fall ist das wohl eher nicht. Obwohl auch ich gerade eine Ernährungsumstellung erfolgreich durchführe d.h. Keine negativen Kohlenhydrate(Brot, Nudel, Reis u. Kartoffeln), nur an einem Tag in der Woche erlaube ich mir alles, und damit fahre ich gut, und mein Körper freut sich, nicht nur des Gewichtes wegen, sondern allgemein fühle ich mich einfach besser und fiter. Viel Spaß euch weiterhin Bein mixen und experimentiere und natürlich für euren Reiseweg. Grüße aus dem heute mal sonnigen und warmen OO.
    Die Veo

    • Marla 26. Juni 2015 um 13:58 Uhr - Antworten

      So, noch ein Versuch, dir zu antworten, leider grad ein Blog-Problem… *freut* mich von Herzen, dass es dir gut geht damit! Das ist das wichtigste: auf den eigenen Körper HÖREN!!!
      Alles Liebe dir!
      M

      • Marla 26. Juni 2015 um 13:58 Uhr - Antworten

        HUrra, es hat geklappt 😉
        Also nur ein “kleines” Blog-Problem…

  3. Caro 26. Juni 2015 um 20:16 Uhr - Antworten

    Ich kann mich ebenfalls für püriertes Grünzeug begeistern und lasse unseren Blender auf Hochtouren mixen… meine Kinder verziehen allerdings das Gesicht und lehnen dankend ab. Flo trinkt es, weil … ja, weil er mich liebt? Ha! … ich bleibe beharrlich.

    Viele Grüße!

    P.S. Radieschen-Blätter haben auch viele Nährstoffe.

    • marla 27. Juni 2015 um 11:02 Uhr - Antworten

      Hallihallo ihr lieben! Wir wollen uns noch sehen demnächst, ja?
      😉
      Bleib einfach dran mit den Kindern, das wird noch 😉
      LG!

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